Yoga für Kinder

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Yoga für Kinder und Jugendliche ist ein wunderbarer Ausgleich zum leistungsorientiertem Alltag, denn es gibt kein Verlieren, keine Noten, keinen Druck. Die Kinder lernen beim Yoga in einem bewertungsfreien Raum viel über sich selbst sowie mit dem Umgang mit Anderen und haben auch noch Spaß dabei. Auf spielerische Art und Weise wird die Motorik und das Körpergefühl verbessert. Yoga fördert ebenso die sinnliche Wahrnehmung und die Fähigkeit zur Konzentration und Entspannung und es gibt ihnen Halt und Vertrauen. Sie stehen mit ihren Wünschen, Bedürfnissen, Gefühlen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen absolut im Mittelpunkt. Yogahaltungen werden nach Tieren oder der Natur benannt und können so wunderbar spielerisch in Geschichten und Spiele verpackt werden. Sie brüllen wie ein Löwe, sind konzentriert wie eine Schlange, sind leicht wie ein Schmetterling, stark wie ein Baum, mutig wie ein Held und langsam wie eine Schildkröte. Yogaübungen integriert in Spiele und Geschichten setzt die Kreativität frei, stärkt den eigenen Willen und das Selbstvertrauen. Durch Partnerübungen wie z.B. gegenseitiges Abklopfen, Schnitzel backen auf dem Rücken oder die Bärenwaschung lernen die Kinder den emphatischen Umgang miteinander.

Im Yoga spielt der Atem eine große Rolle. Da Kinder den Atem noch nicht in die Yogahaltungen integrieren können, werden dafür eigens Übungen ausgewählt. Atemspiele, wie Puste-Übungen, das Tönen von Tierlauten oder Spiele mit Strohhalmen, wo das Ansaugen und Pusten sichtbar wird, sind sinnvolle Übungen, um den Atem zu kräftigen und die Atemwahrnehmung zu steigern.

 

Kinder zwischen drei und fünf Jahre lieben durch Yoga spielerisch anhand von Geschichten im Bewegungs- und Entspannungsbereich sowie mit Yogaspielen, Abenteuerreisen und Tieren sich selbst zu erkunden. Die Asanas werden mit Musik, Lauten, bunten Hilfsmitteln und Kuscheltieren kinderleicht vermittelt, denn die Yogastunde von 45 Minuten sollte vor allem Spaß machen.

IMG_4069Schulkinder ab 6 Jahre lernen die ersten Hintergründe der ernsthaften Yogaphilosophie, ihren Körper bewusst wahrzunehmen, Teamgeist sowie Regeln und Rituale zum Stressabbau und Lernförderung. Aber auch hier werden viele Übungen in Spiele, Geschichten und Gemeinschaftsübungen verpackt. Meiner Erfahrung nach ist es für Schulkinder bereits sehr wichtig, Ihre Sorgen und Ängste zu erzählen. Hierbei ist es wichtig, dass sie ernst genommen werden und bei den Yogahaltungen anhand von Hilfsmitteln darauf eingegangen wird.

Je älter die Kinder werden, desto mehr ist es von Bedeutung, Vertrauensübungen, Asanas zum Abbau von Stress und Prüfungsängsten sowie Stärkung des Selbstwertgefühls durchzuführen.

Die Yogahaltungen beugen auch Fehlhaltungen vor, die durch das Sitzen entstehen.

 

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